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LE MUSEE DU LOUVRE ...
DER LOUVRE
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© promotours
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Haupteingang durch die Glas - Pyramide
(1.Arr.)
Métro : Palais-Royal-Musée-du-Louvre
Tél. : (33) 1 40 20 51 51
Fax : (33) 1 40 20 54 42
tägliche Öffnungszeiten 9.00h - 18.00h, Dienstag geschlossen
(abendliche Öffnungszeit) Mittwoch bis um 21.45 h
7,50€ - ermäßigter Preis 5€ nach 15.00h und sonntags; -18
J.gratis
1. Sonntag im Monat gratis
Expositions hall Napoléon : 3,80€
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Geschichte: während der
dreiundvierzigjährigen Regentschaft Philippe Auguste`s (1180
à 1223)
entstand die Feste Louvre inmitten einer 8 Km langen und manchenorts 6
m breiten Stadtmauer am nördlichen Ufer der Seine, da wo sich die
drei bedeutendsten Handelswege des frühen Mittelalters kreuzten -
die Süd-Nord Verbindung, die West-Ost Verbindung und dann noch der
Fluß, über den nicht immer nur Gutes kam - man denke nur an
die zahllosen Überfälle der Wikinger und später
Normannen, die auf flinken Booten nach Paris kamen um reiche Beute zu
machen.
Mit ihren beachtlichen Ausmaßen von 72 x 78 Metern, insgesamt
acht Wachtürmen, von denen der höchste, der Donjon, einen
Durchmesser von 15 Metern und eine Höhe von 30 Metern aufwies -
und die darüberhinaus Tag und Nacht besetzt waren,
sowie einem Waffenarsenal, das in Windeseile an die kampfbereite
Bürgerwehr ausgeteilt werden konnte, wirkte die Louvre Festung
abschreckend genug um diesem Treiben ein rasches Ende zu bereiten.
Nachdem Ruhe und Ordnung eingekehrt waren, ließen sich auch
die französischen Herrscher, die bis dahin noch in der
Conciergerie am gegenüber liegenden Flussufer residierten,
im Louvre nieder.
Mitte des 14.Jhdt. veranlassten die Ereignisse des 100 jährigen
Krieges den französischen Herrscher Karl V., den Louvre und die
ihn umgebende Stadtmauer zu erweitern.
Es entstand der 2. Ring mit einer Gesamtlänge von 14 Km um die
mittlerweile auf 200 000 Einwohner angewachsene Stadt. Dieses mal wurde
auch die rechte Flussseite von der Mauer umfasst. Dank der
Universität Sorbonne und dem Kloster Saint Germain des Pres
spielte sich auf der rechten Flussseite das intellektuelle Leben der
Stadt ab, was den weiteren Zuzug der geistigen Elite förderte und
der Stadt Paris zu internationalem Renommee verhalf.
Nach dem Tode Karl VI. verfiel der Louvre für ein knappes Jhdt. in
eine Art Dornröschenschlaf, weil sich die folgenden Herrscher
mitsamt Hofstaat in schönere und heiterere Residenzen an die Loire
begaben. Erst unter Francois I. ( 1527) wurden die Vorteile, die
städtisches Leben bieten können, von neuem entdeckt. Es war
die Zeit der
Wiederentdeckung antiker Künste und Fertigkeiten weswegen diese
Epoche als Renaissance (Wiedergeburt) bezeichnet wurde. Francois I.,
der mehrere Jahre im norditalienischen Pavia "unter Hausarrest"
gehalten war, hatte seine "Gefangenschaft" an den italienischen
Höfen der Renaissance sicherlich sehr genossen. Unter dem
Mäzenatentum des "Großen Medici" standen die wohl
berühmtesten Künstler ihrer Zeit : Leonardo Da Vinci oder
Michelangelo, um nur einige zu nennen. Nachdem Francois I. Da Vinci
überreden konnte, mit ihm zusammen nach Frankreich
zurückzukehren, erlebte auch der Louvre seine "Renaissance" - die
mittelalterlichen Türme und die massiv bewehrten Mauern wichen
eleganten Gebäudeensembles in denen repräsentative und
dennoch wohnliche Räume entstanden, in denen es sich
fürstlich Hof halten ließ. Für 4000 Golddukaten erstand
Francois I. von Leonardo Da Vinci das Gemälde: La Giocconda - die
uns unter dem Namen: "Mona Lisa" ein Begriff wurde. Man darf somit
heute behaupten, dass Mona Lisa die älteste Bewohnerin des Louvre
ist.
In den darauffolgenden Jahren entstanden - in Ausdehnung gen Westen -
immer neue repräsentative Gebäudeensembles, die rund -
herum mittlerweile eine Fassadenlänge von über 1100 Metern
ausmachen. Erst
durch den Tuillerienpalast ( der leider nicht mehr existiert - er
befand sich an der Stelle des heutigen "Arc du Carousel") wurde die
weitere Ausdehnung gen Westen beendet.
Heiteres und Grausames widerfuhr dem Louvre während der folgenden
Jahrhunderte. So wurde er zum zentralen Handlungsort der
"Bartholomäusnacht", in der Tausende Hugenotten ihr Leben lassen
mussten. Auch wurden hier Ludwig XVI. und Marie Antoinette mitsamt
ihren
Kindern und nächsten Verwandten verhaftet und unter
"Hausarrest" gestellt. Ihr Schicksal ereilte sie nach 3 Jahren der Haft
im Kerker des Temple und später der Conciergerie
Am 10.August 1793 schließlich, inmitten der Wirren der
Französischen Revolution, wird der Louvre unter d. Leitung des
genialen Malers Jacques Louis David, zum "Zentralen Kunstmuseum
des Volkes" erklärt.
In den darauffolgenden Jahrzehnten, vor allem unter Napoleon III.
,erfuhr der Louvre ständige Erweiterungen und Verbesserungen, aber
auch die Zerstörung des Tuillerienpalastes, der während der
Barrikadenaufstände verbrannte. Mit über 5 Millionen (voll
zahlenden) Besuchern ist der Louvre ( vor der Eremitage - Sankt
Petersburg) das meist besuchte Museum der Welt.
Der Louvre in
Zahlen:
Umbaute Fläche : 210 000 m². Ausstellungsfläche : 61 000
m². Jahresbudget : 165 Mio. Euro (davon staatlich abgesicherte
Leistungen 62 %).
Einnahmen in 2005 :37 Mio. Euro (55 % davon aus den eigenen Ressourcen
des Museums).
Die Drehgenehmigungen zum Da Vinci Code erbrachten dem Louvre 1,5 Mio.
Einnahmen).
2 000 Mitarbeiter, wovon etwa 1000 als Wachpersonal zum Einsatz
kommen.11 Restaurations Werkstätten, die im Untergeschoss liegen
und einige Hundert Techniker, Künstler und Restaurateure
beschäftigen. 70 Fahrstühle und Lastenaufzüge, 300
Klimaanlagen, 1,4 km Gänge, die mit kleinen Elektromobilen
befahren werden.
Der Louvre verbraucht genau soviel Strom, wie eine Kleinstadt mit 4 500
Einwohnern.
Er verbraucht monatlich etwa 3 000 Müllsäcke, 800 Liter
Flüssigseife, 1000 km Toilettenpapier.
Zwei Drittel der 7 Mio. Besucher sind Ausländer, 80 % von ihnen
haben die Giocconda (Mona Lisa) besucht.
9 Mio. Surfer haben bereits die neue Internetpräsenz des Louvre
besucht (www.louvre.fr), auf der sich etwa 35 000 von insgesamt
300 000 Louvre Exponaten bewundern lassen.
Rollstuhlfahrer benutzen ebenfalls den Haupteingang durch die
Glaspyramide. Dort befindet sich ein Fahrstuhl mit dem die Besucher in
den unteren Bereich zu den Kartenschaltern gelangen. Am
Informationsdesk erhalten behinderte Besucher Spezialbroschüren
die in mehreren Sprachen zur Verfügung stehen und über
rollstuhlgerechte Einrichtungen des Louvre informieren. Neben dem
"Rollstuhlnutzer Wegweiser" stehen auch Informationen für
sehbehinderte Besucher zur Verfügung.
Eine "Taktile" Skulpturen - Abteilung zum "Anfassen" wurde 2005 eigens
für Blinde und Sehbehinderte eingerichtet. In ihr können u.a.
auch Werke von Michelangelo ertastet werden.
In der Nähe des Informationsdesk befinden sich mehrere
behindertengerechte Toiletten.
Das Personal des Louvre ist außerdem sehr freundlich und
zuvorkommend.
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