Impressionen
von einer gefühlten + ertasteten Reise eines blinden Mannes nach
Paris

Die
freundlichen Fischhändler der Markthallen von Versailles haben leider vergessen,
uns die
Bedienungsanleitung mit einzupacken
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so geht das also: man muss nur
den Nippel durch die Lasche ziehen

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Wenn Marie Antoinette
sich mit den Kindern, ihrem dicklichen Gatten, den unzähligen
Hofdamen, Dienern und Lakaien in ihr kleines Trianon, einem
kleinen, intimen Privatschloss inmitten der Versailler Parkanlagen
zurückziehen konnte, war sie für eine kurze Weile fern allen
höfischen Protokolls , aller Intrigen und gestelzter Ettikette.
Hier durfte sie sich natürlich geben, sich bewegen wie es ihr gefiel und vor
allem
durfte sie hier reden, wie es ihr in
den Sinn kam.
Sicherlich hatte sie hier
einige sehr glückliche Momente ihres
kurzen Lebens verbracht

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Jean Jaques Rousseau,
der Philosoph, dessen freiheitliches
Gedankengut und
Thesen über die Natur
sie in sich aufsaugte, war hier, neben vielen weiteren berühmten
Menschen des ausgehenden 18.Jh.
ein
fast täglich, gern gesehener Gast. Dieses herrliche
Treppengeländer wüsste sicherlich eine Menge über seine
berühmten Besucher zu
berichten.
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Ein Besuch der
klassischen
Opera, auch
Palais Garnier, nach ihrem Architekten genannt, ist
zu jeder Jahreszeit ein unvergessliches Erlebnis.
Am schönsten wirkt
sie
abends, wenn sie festlich angestrahlt ist.
Sie bildet einen der "Haussmannschen" Achsen-Endpunkte und wirkt
besonders festlich, wenn man sich ihr vom Louvre aus nähert.
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Am Grab von Heinrich Heine
[ siehe Wiki ],
fern ab von allen
Deutschen
Wintermärchen u. der Loreley,
beseelt von seinen "Nachtgedanken aus der Matrazengruft"
bewundern wir anlässlich seines 150.
Todestages (17.02.2006) die blumengeschmückten Kränze welche
die Düsseldorfer Honoratioren hier abgelegt haben.

Frau Heine, deren Vorname dem Steinmetzen wohl
nicht
erinnerlich gewesen war als er sein
marmornes œvre vollbrachte, (sonst stünde auf dem Grabstein nicht:
FRAU Heine) hätte sicherlich auch ihre helle
Freude an den Besuchern aus Düsseldorf gehabt. Und es wäre
auch
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schön gewesen, hätten
sich z.B.
die Studentinnen der Heinrich Heine Universität frühzeitig
gegen diese Frauen mißachtende Ungerechtigkeit stark machen
können.
Damit: Eugenie
Crescentia Mirat (genannt Mathilde), so hiess
sie
naemlich, die ihr zustehende Ehrung 
der
Namensnennung rechtzeitig zuteil geworden wäre.
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Die Pariser Markthallen
LES HALLES,
existieren
nicht mehr. Sie mussten in den 60ern
städtebaulicher Erneuerungswut weichen.
Aber durch Emile Zola
wurde
ihnen in
"Der Bauch von Paris"
ein unvergessliches
literarisches Denkmal gesetzt.
Danke Zola !

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